Sehr geehrter Herr Rabe…
Dienstag, 12. April 2011

Sehr geehrter Herr Rabe…

Chancengleichheit bedeutet eine pädagogische Praxis, die von kultureller, der Zusammensetzung unserer Gesellschaft entsprechender  Vielfalt ausgeht.

Wie zahlreiche Studien belegen  ist die Rolle der  Eltern beim schulischen Erfolg von Kindern mit Migrationsbiografie ausschlaggebend. Bereits die eingewanderten Eltern erleben allzu oft, wie die aus dem Herkunftsland mitgebrachten Kompetenzen (nicht nur die Schul- und Ausbildungsabschlüsse) nicht anerkannt werden. Diese Erfahrung wird durch die Annahme einer kulturellen Homogenität in den Schulen an die Kinder weitergegeben.

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Was können Eltern gegen Benachteiligung und Ausgrenzung ihrer Kinder in der Schule tun?
Dienstag, 12. April 2011

Was können Eltern gegen Benachteiligung und Ausgrenzung

ihrer Kinder in der Schule tun? - Erfahrungen und Strategien

am Dienstag, den 19. April 2011, von 17.00 bis 20.00

im Saal des Bürgertreff AltonaNord, Gefionstraße 3, 22769 Hamburg‐Altona

Haben Sie die Erfahrung gemacht, dass Ihr Kind in der Schule auf Grund seiner Herkunft,

Sprache, Religion oder Hau[arbe benachteiligt oder ausgegrenzt wird?

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Zweisprachigkeit
Montag, 4. April 2011

Die Interkulturelle Elterninitiative (IKEH) lädt am 05. April um 18:00 Uhr

zu einer Informationsveranstaltung ein:

 

Zweisprachige Kindererziehung: Wie lernen unsere Kinder Sprachen?

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Dopo il referendum continua l’impegno.
Mittwoch, 21. Juli 2010

Domenica 18 luglio si è conclusa nella città di Amburgo una lotta di classe  apparentemente anacronistica eppure enormemente attuale nella Germania liberaldemocristiana di oggi.

Una giunta composta da democristiani (CDU) e Verdi (GAL) ha elaborato un’ampia riforma della scuola con l’obbiettivo di allargare l’accesso ad una migliore formazione scolastica anche alle fasce sociali più svantaggiate. I risultati delle ultime ricerche internazionali (PISA e altre) attestano infatti  alla Germania un nesso diretto fra estrazione socioculturale e rendimento scolastico. Proprio per alleggerire il carattere estremamente selettivo della scuola in Germania, in cui già dopo 4 anni di elementari si suddividono i percorsi scolastici dei bambini, si voleva introdurre ad Amburgo una nuova forma di scuola „primaria“ della durata di 6 anni per concedere ai ragazzi più tempo per lo sviluppo delle proprie inclinazioni.

La risposta di un‘elite forte economicamente e culturalmente è stata atroce: il referendum ha costretto la giunta a rinunciare ad uno dei pilastri della riforma: la Primarschule di 6 anni.

Ovviamente c’è da chiedersi se lo strumento referendario nella situazione attuale sia davvero appropriato a garantire una maggiore democrazia, tanto più se si analizzano i dati di partecipazione al voto secondo i quali sono stati i ceti abbienti a decidere per una larga maggioranza rimasta silenziosa.  

Fondamentale è anche la percentuale elevata (206.000 su una popolazione complessiva di cittadini pari a 1,7 Milioni) di coloro che, non provvisti di passaporto tedesco, non hanno il  diritto di voto. Ad essi, residenti in Germania da anni e/o generazioni,  non è rimasta che la possibilità di osservare come altri decidessero per la sorte dei propri figli.

Nessun partito, malgrado l’ampia alleanza stretta a livello parlamentare, è stato in grado di coinvolgere la (propria) base né di spiegare, tramite un tipo d’informazione che raggiungesse davvero i genitori, che l’estrazione socioculturale non è un carattere genetico ereditario e che competenze quali le cosiddette soft skills sono apprendibili esclusivamente in una scuola pluralistica ed eterogenea in cui il ragazzo abbia modo di esercitare una convivenza civile e democratica che sia specchio della società globale in cui ci troviamo.

Dopo il grande impegno all’interno dell’Iniziativa Interculturale di Amburgo non vogliamo però lasciare troppo spazio alla delusione, bensì proseguire il nostro percorso che offra un sostegno alle famiglie delle molteplici communities e verso un loro coinvolgimento politico-partecipativo.

 

Marina Mannarini

 

 


Nach dem Volksentscheid ist vor einem modernen Verständnis von „Volk“.
Mittwoch, 21. Juli 2010

Die in Hamburg vertretenen Parteifraktionen lecken mühsam ihre Wunden. Jede auf ihrer Art analysiert und interpretiert die Ergebnisse des „Volks“entscheids: von den auffälligen Ambitionen der SPD auf  den frei gewordenen Thron des Oberbürgermeisters bis hin zu den triumphierenden Tönen jener bisher nur flüsternden Empörung über die Bestrebungen von Chancengleichheit innerhalb der CDU/CSU. Gerade diese lassen uns erahnen, unter was für einem unermesslichen Druck aus der eigenen Partei Ole von Beust seit Monaten gestanden haben muss.

Natürlich lassen sich Bedenken über das Volksentscheid -Gesetz  in Hamburg und anderswo nicht verschweigen: Wie demokratisch ist es,  wenn eine Elite, mit uneingeschränkten – finanziellen aber auch inhaltlichen – Möglichkeiten, Gesetze verhindern kann, die immerhin von Berufspolitiker/innen erarbeitet werden. Wo bleiben dabei die Bedürfnisse der „schweigenden“ Mehrheit einer Stadt, welche über eben diese Mittel nicht verfügt?
Eine Betrachtung der absoluten Zahlen bei diesem Volksentscheid zeigt auch deutlich, wie ausschlaggebend die 206.000 Nicht-Wahlberechtigten  ohne deutschen Pass in den Entscheidungen einer Stadt sein können.
Überträgt man außerdem die Verhältnisse von Wahlbeteiligung, Anteil von Arbeitslosen sowie Einkommensschwachen in den Stadtteilen und Anzahl der Ja- bzw. Nein-Stimmen auf diese 206.000 Menschen (und Eltern!), so gelangt man zu der Annahme, dass die  Ergebnisse dieses Volksentscheids (ganz) anders hätten aussehen können.

Keiner Partei  ist es gelungen, das Vertrauen einer großen Mehrheit von  Menschen mit oder ohne deutschen Pass zu gewinnen; sei es in der Aufklärungsarbeit oder in der Motivation, sich an diesem Wahlmoment zu beteiligen. Während Rechtsanwalt Scheuerl bei einer privilegierten Elite Angst vor Entmachtung und Chancenumverteilung freisetzen konnte, ist es weder den Parteien noch den „Schulverbesserern“ gelungen, dieser Elite  klar zu machen, wie sehr sie in einer absehbaren Zukunft auf ALLE Kompetenzen angewiesen sein wird, von denen einige noch immer ein Fremdwort für sie darstellen. Stattdessen hat man auf einen diffusen Gemeinsinn appelliert und dabei übersehen, dass man es in einigen Gesellschaftsschichten – und Parteien – bevorzugt zu glauben, Benachteiligung und Bildungsferne seien „naturgegebene“ Zustände oder dass jede/r allen für den eigenen Schicksal verantwortlich sei.

Das ist letztendlich das wirklich Traurige an diesen Ergebnissen, die von sozialer Ungerechtigkeit zeugen: Ein Großteil der in Hamburg Lebenden – nicht zuletzt auch die 206.000 Einwandererfamilien, die aus diesem ja sooo demokratischen Prozess völlig ausgeschlossen geblieben sind, konnte nichts als schweigen.

 


Lo Sbarco
Sonntag, 20. Juni 2010

losbarco.pngWir Italiener/innen in Hamburg und viele Gleichgesinnte schließen uns der Initiative
Lo Sbarco“ – Die Landung- an.

 

Ein Schiff fährt vom Hafen Barcelonas ab und landet in Genua – Italien. Ein Schiff, wie viele: Boote, „Seelenverkäufer“, die voller Menschen im italienischen Lampedusa oder anderswo in Südeuropa landen. Ihre lebensgefährliche Reise endet jedoch nicht im „Rechtsstaat“ Italien. Es erwarten sie meistens erniedrigende Schicksale: Vom regelrechten Menschenhandel bis hin zur ungeprüften Ablehnung des von ihnen gestellten Asylantrags mit zügiger Abschiebung.

Und das ist leider nur einer der zahlreichen, Besorgnis erregenden Vorgänge in Italien und anderswo in Europa!

Im Manifest der Initiative Lo Sbarco lesen wir:

       „Der Rassismus wächst, genauso wie Arroganz und Überheblichkeit, Unterdrückung, Machismus und zweifelhafte Machenschaften. Eine mafiöse Mentalität verbreitet sich mehr und mehr während es an Lösungsansätzen für die Arbeitswelt fehlt, die sich vor allem für junge Menschen immer prekärer gestaltet und deren persönliche Leistungen oder Talente wenig belohnt. Die Vetternwirtschaft nimmt stetig zu, während das Interesse für das Allgemeinwohl immer mehr verloren geht. Was zählt, ist der persönliche Kontostand – Pflege des Privaten in allen Bereichen.“

Die Menschen sind tagtäglich einer medialen Hetze gegen Schwächere ausgesetzt: Sie brennen Unterkünfte von Minderheiten nieder, billigen selbstorganisierte, zu Gewalt und Rassismus neigende Bürgerwehrgruppen, führen Kleinkriege unter Armen.

Diese Phänomene sind leider nicht nur in Italien anzutreffen. Auch in Deutschland und anderswo erleben viele Menschen auf der Flucht Ähnliches: Verweigerung des Rechts auf Gesundheit, auf Freizügigkeit, auf Bildung.

Wenn das“ Schiff der Rechte“ in Genua eintreffen wird,  treffen wir uns - um 12:00 -  am Fischmarkt Altona und gehen die Hafenstraße entlang: Diese (ehemalig) besetzten Häuser stellen für uns die Zurücknahme verweigerter Rechte dar.

Unterzeichnende: DICA – Donne Italiane Coordinamento Amburgo, Sinistra Europea, La Fabbrica di Nichi Hamburg


Kulturfest Hamburg Övelgönne 2
Montag, 14. Juni 2010

Kulturfest in Hamburg-Övelgönne am 13.06.2010.2. Teil

 


Kulturfest Hamburg Övelgönne
Montag, 14. Juni 2010

Kulturfest in Hamburg-Övelgönne am 13.06.2010.

 


Schulverbessererparade
Samstag, 5. Juni 2010

Schulverbessererparade am 05.06.2010

 

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Riassunto
Montag, 31. Mai 2010
 Riassunto dell’ultimo incontro svoltosi il 3 febbraio presso l’Istituto (IIC)
Abbiamo fatto prima di tutto il punto della situazione riguardo ai gruppi di lavoro che si erano costituiti all’ultimo incontro di Francoforte in gennaio:
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Progetto Scuola
Montag, 31. Mai 2010
Il Comune di Amburgo e svariate organizzazioni sul territorio hanno attuato numerosi progetti incentrati su una maggiore partecipazione dei genitori di altre culture nella scuola al fine di sostenere quell'altissima percentuale di bambini che continuano ad uscire perdenti dal setaccio scolastico tedesco (fra cui numerosissimi gli alunni italiani!).

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Beschreibung InCulture e.V.
Montag, 31. Mai 2010
InCulture è un laboratorio di ricerca dedicato agli interspazi intesi come luoghi derivanti dalla sovrapposizione di più dimensioni e prospettive. La ricerca della propria identità culturale, politica, di genere e non solo significa per noi inoltrarsi in percorsi inesplorati, soffermarci ai margini per usufruire della doppia prospettiva che ne deriva, penetrare nel profondo di esperienze plurime.

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Geschichtswerkstatt
Montag, 31. Mai 2010


Schulreform Hamburg_II
Montag, 31. Mai 2010


Schulreform Hamburg
Montag, 31. Mai 2010


Lettera
Montag, 31. Mai 2010

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